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Magazin 4/2021

Projektförderung

Die Rückeroberung der Straße

Foto: wielebenwir e. V.Eines der geförderten Projekte: der Verein
wielebenwir e. V. will den Lastenradverleih köln- und bundesweit weiterentwickeln

Die Umsetzung der Verkehrswende ist ein dickes Brett – geht es überhaupt voran? Zumindest nicht ohne die Zivilgesellschaft. Fast täglich entstehen Initiativen, die mit kreativen Ideen Deutschland beim Thema Mobilität nachhaltiger und lebenswerter machen wollen.

„Oft fehlen diesen Initiativen aber die finanziellen Mittel, ihr Projekt umzusetzen“, erklärt Merle Wurps von der PHINEO gAG, die im Auftrag eines anonymen Spenders die „Initiative Mobilitätskultur“ organisiert. „Hier setzen wir mit unserem Angebot an.“ Die Initiative sucht zivilgesellschaftliche Akteure mit spannenden Projekten und lädt sie ein, sich mit ihren Ideen für eine Förderung zu bewerben (so auch das VCD-Projekt „Straßen für Menschen“). „Eine Fachjury entscheidet dann, welche Ansätze erfolgversprechend und gut übertragbar sind, dabei aber auch in die Breite der Gesellschaft wirken“, sagt Verkehrsexperte Burkhard Horn, der die Initiative fachlich berät.

Was in der Stadt gut funktioniert, ist auf dem Land nicht ganz so einfach umzusetzen. Hier sind die Entfernungen weiter, hier ist der öffentliche Nahverkehr schlechter ausgebaut. Seit diesem Jahr fördert die Initiative Mobilitätskultur daher gezielt Projekte, die nachhaltige Verkehrslösungen für den ländlichen Raum im Blick haben und direkt die betroffenen Menschen erreichen.

Die Verkehrswende in 2021? Geht voran! Und die Initiative Mobilitätskultur trägt ihren Teil dazu bei.

fairkehr 4/2021