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Magazin 3/2020

Neues VCD-Projekt

„Bundesweites Netzwerk Wohnen und Mobilität“ gestartet

VCD berät zu Mobilitätskonzepten in Wohnquartieren

Die Infrastruktur für einen umweltverträglichen Mobilitätsmix am Wohnort ist entscheidend für zukunftsfähige Städte.

Seit 2017 berät der VCD im Projekt „Wohnen leitet Mobilität“ die Wohnungsbranche in fünf deutschen Metropolregionen dabei, wie sie innovative Mobilitätsangebote in ihre Wohnanlagen integrieren  kann. Das erfolgreiche Konzept wird jetzt im Projekt „Bundesweites Netzwerk Wohnen und Mobilität“ auf insgesamt acht Bundesländer ausgeweitet. Zentrales Anliegen des Projekts ist es, durch vielfältige Mobilitätskonzepte in Wohngebieten den Anwohner*innen den Umstieg auf eine klimafreundlichere Mobilität zu ermöglichen.
„Wir freuen uns sehr, dass wir unsere erfolgreiche Arbeit der letzten drei Jahre fortsetzen können, um innovative Mobilitätskonzepte in Wohnquartieren anstoßen und umsetzen zu können“, so VCD-Projektleiter René Waßmer.

Wenn Städte in Zukunft umwelt- und menschenverträglicher gestaltet werden sollen, muss sich vor allem am Mobilitätsmix etwas verändern. Damit sich die Anzahl privater Pkw in Städten reduziert, muss aber auch die nötige Infrastruktur für den Radverkehr, ÖPNV und Sharing-Angebote vor allem im direkten Wohnumfeld geschaffen werden. Projektleiter René Waßmer erklärt: „Wir werden bundesweit in 16 Städten Netzwerke aufbauen und gemeinsam mit den Kommunen, den Wohnungsunternehmen, den Mobilitätsdienstleistern sowie weiteren Akteuren vor Ort an Lösungen für ein autoreduziertes oder sogar autofreies Wohnen arbeiten.“

Neue Konzepte will der VCD mit seinem Projekt direkt am Einsatzort entwickeln und die Umsetzung anstoßen. Die Förderung kommt aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums und hat eine Laufzeit von drei Jahren.

fairkehr 3/2020