fairkehr VCD-Magazin für Umwelt, Verkehr, Freizeit und Reisen

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Radfahrende sind auf der Rue de Rivoli in Paris unterwegs.
Foto: Tim Albrecht
Meteorologe Özden Terli steht vor der Wetterkarte.
Foto: ZDF/Torsten Silz
Ein Regionalzug fährt über eine Brücke über den Fluss Sieg.
Foto: Uta Linnert

Service 1/2012

Gut beraten beim E-Radkauf

Zu Jahresbeginn hat der VCD sein neues Internetportal mit allen Informationen rund um das Thema Elektrofahrräder gestartet.

Foto: Marcus GlogerElektroräder sind die neue Alternative zum Auto auf Kurz- und Mittelstrecken: Sie sehen gut aus, jeder kann sie fahren, es ist leicht – und macht Spaß.

Es gibt Wege, die sind für eine Fahrradfahrt einfach ein bisschen zu weit. Manchmal liegt das Ziel auf einer Anhöhe, es ist windig draußen, die Bahn ist gerade weg, es bleiben nur noch sportliche zwanzig Minuten für die Strecke und der Termin erwartet ein frisches Erscheinen mit gebügelter Bluse. Wer da nicht ins Auto steigt, hat keins – oder ist im Besitz eines Elektrofahrrades.

Gut für Mensch und Umwelt

Fahrräder mit elektrischer Motorunterstützung bis 25 km/h, auch Pedelecs genannt, sind die perfekte Alternative zum Auto auf kurzen und mittellangen Strecken. Mühelos schaffen Radfahrerinnen und Radfahrer Alltagsstrecken von fünf, sieben oder zehn Kilometern auch in bergigen Regionen. Rückenwind ist quasi eingebaut, man steht nicht im Stau, braucht keinen Parkplatz zu suchen, bewegt sich an der frischen Luft, lässt die Lungen durchpusten und kommt hellwach, aber nicht durchgeschwitzt oder atemlos an. Und umweltfreundlich ist E-Radfahren auch noch, denn der Verbrauch ist im Vergleich zum Auto minimal – Ökostrom zuhause vorausgesetzt.

Umsteigen leicht gemacht

Das VCD-Projekt „Besser E-Radkaufen“ will Menschen ermutigen umzusteigen – vom Auto aufs E-Rad. Mit einer ausführlichen Internetseite, gefördert vom Bundesumweltministerium und vom Umweltbundesamt, beantwortet der VCD Verbraucherinnen und Verbrauchern alle Fragen rund um das Thema Elektrofahrrad. Denn worauf kommt es an, wenn man sich ein solches Rad kaufen möchte? Die Auswahl ist riesig. Mittlerweile gibt es kaum einen Fahrradhersteller, der kein  E-Rad im Programm hat. „Unser Internetportal hilft jedem, das passende E-Rad zu finden“, sagt Wasilis von Rauch, Manager des VCD-Projektes. „Die neue Seite klärt auf über Antriebe und Reichweiten der Akkus, informiert über technische Details der Steuerung oder rechtliche Regelungen rund ums Elektrorad“, erklärt der VCD-Experte.

Neuer Trend für jedes Alter

Ausgangspunkt für die Kaufberatung ist ein sogenannter Typentest, der die Anforderungen und individuellen Wünsche der Nutzerinnen und Nutzer ermittelt. Schließlich eignen sich E-Räder für viele Zwecke und Zielgruppen: Als flottes Gefährt für längere Wege zur Arbeit oder für den langen Schulweg, als Lastenrad für Einkäufe, für Familien mit Kinderanhänger, für Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder für Senioren, denen das Fahrradfahren nicht mehr so leicht fällt – egal ob in der Stadt, im bergigen Umland oder auf Reisen. Durch die Beantwortung von sieben kurzen Fragen im Typentest kann jeder herausfinden, welches das passende E-Rad sein könnte. In der stets aktuellen Datenbank können Interessierte dann direkt nach Elektrofahrrädern suchen, die zu ihrem Profil passen.

Uta Linnert

fairkehr 3/2022

Cover der fairkehr 3/2022 zum Thema Klima: Alarmstufe Rot!