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Magazin 2/2019

Innovativ mit Bus und Bahn

ÖPNV-Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg

Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg vergibt ÖPNV-Innovationspreis.

ÖPNV, Car- und Bikesharing in einem gemeinsamen Design vermarktet: Dafür zeichnete das VM BW die Stadt Offenburg aus.

Auf dem ÖPNV-Innovationskongress in Freiburg hat das Verkehrsministerium Baden-Württemberg (VM BW)am 14. März die Preisträger des diesjährigen ÖPNV-Innovationspreises bekannt gegeben. Die Auszeichnungen gehen an die Projekte „EinfachMobil“ der Stadt Offenburg, „Standard 22“ aus Freiburg und das RufTaxi-System der Verkehrsgesellschaft Main-Tauber. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld von jeweils 5 000 Euro.

Unter der Dachmarke „EinfachMobil“ bündelt die Stadt Offenburg einen attraktiven öffentlichen Nah­verkehr, elektrisch angetriebene Carsharing–Fahrzeuge, Fahrräder und Pedelecs und verknüpft diese mit mehreren Mobilitätsstationen. „Das Marketing in einheitlichem Design lädt dazu ein, auf umweltfreund­liche Verkehrsmittel umzusteigen“, begründet das VM BW die Auszeichnung. Im April dieses Jahres soll das Mobilitätsnetzwerk Ortenau gegründet und EinfachMobil so auf die Region erweitert werden.

Projekt 22 ist ein digitales Haltestellenkataster, das als Planungsgrundlage für den barrierefreien Ausbau aller 1 500 ÖPNV-Haltestellen in Freiburg und Umgebung bis 2022 dient. Der Zweckverband Regio-Nahverkehr Freiburg hat es gemeinsam mit Betroffenenverbänden und Verkehrsunternehmen ausgearbeitet.

Das RufTaxi-System ergänzt den ÖPNV im dünn besiedelten Main-Tauber-Kreis vor allem in den Schulferien und an Wochenenden. Es verkehrt von morgens bis abends im Zwei-Stunden-Takt. Im vergangenen Jahr beförderte es 13 000 Fahrgäste.

fairkehr 2/2019