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„Meine Motivation bei viabono mitzumachen, war der Schilderwald“, sagt Hotelier Jürgen Mädger, der heute Vorstands-Vorsitzender
des viabono-Trägervereins ist. „Jedes Hotel, das sich für den Umweltschutz engagierte, hatte eine Vielzahl unterschiedlichster
Plaketten am Eingang hängen. Es gab das Siegel des Dehoga, des Heilbäderverbandes, es gab die Blaue Schwalbe und den grünen
Koffer“, erinnert sich Mädger. „Dem Gast sagten sie alle nicht viel – wenn er sie überhaupt bemerkte.“
Seit einem Jahr ist die touristische Umweltdachmarke viabono auf dem deutschen Reisemarkt vertreten. Über zwanzig deutsche Verbände
– vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband bis hin zum VCD – haben die Marke mit Unterstützung des Umweltministeriums
auf den Weg gebracht. Ihr Ziel: Transparenz und Qualitätssicherung in das undurchsichtige Angebotsfeld im Bereich sanfter Tourismus
zu bringen und eine Marketingplattform für entsprechende Angebote in Deutschland zu schaffen. viabono soll für das Besondere stehen,
für Genuss, für individuelle Betreuung – und für ein überdurchschnittliches Umweltengagement der Betriebe.
Über Pressetexte, Anzeigen und Internetkampagnen wird der Gast bereits zu Hause über viabono-Häuser und -Regionen informiert.
Alle viabono-Unterkünfte sind online buchbar. „Komm zu uns, fühl dich wohl! Das mit dem Umweltschutz erledigen wir“,
formuliert Mädger die Botschaft der Dachmarke.
Viele Hoteliers, die sich seit Jahren Qualität, Service und hohe Umweltstandards auf die Fahne schreiben, schätzen die Vermarktung
durch den viabono-Verein. „Durch viabono wurde die Philosophie, mit der wir unsere Mühle betreiben, in ein Konzept gebracht,
mit dem die Gäste sofort etwas anfangen können“, erklärt der Hotelier Michael Molitor, der das in der Südeifel
gelegene viabono-Hotel „Molitors Mühle“ betreibt.
Hotels, Urlaubsregionen, Kommunen, Naturparke, Campingplätze und Ferienhausanbieter können sich mit der Marke schmücken,
wenn sie die anspruchsvollen Kriterien der viabono-Gesellschaft erfüllen. Über 100 Tourismusanbieter aus ganz Deutschland sind
inzwischen mit dabei. Die Stadt Baden-Baden hat sich den hohen Umweltstandards der Marke verpflichtet und gleich noch acht Hotels mit eingebracht.
Die Öko-Gemeinde Nettesheim in der Eifel ist mit dabei. Kleine Landhotels oder Ferienwohnungen findet der Kunde ebenso unter www.viabono.de
wie Campingplätze oder exklusive Nobelhotels in deutschen Großstädten.
Öko bietet mehr
Für die Reisenden bietet die Dachmarke viabono „Zusatznutzen“ wie regionale Küche, eine gute Erreichbarkeit auch
ohne Auto, Shuttle-Busse für Wanderer, Nichtraucherzimmer und Wellness-Angebote. Nichts Neues, aber die Anbieter, die sich viabono
anschließen wollen, müssen anhand der Kriterienkataloge nachweisen, dass sie eine ganze Menge der umweltfreundlichen viabono-Anforderungen
erfüllen.
So verlangt der Fragebogen von Hotels, Pensionen und Restaurants einiges: Hilfe bei der umweltschonenden Anreise, Mehrwegverpackungen,
Lärmminderung, Wasserschutz, Energiesparmaßnahmen und die Verwendung von Produkten aus der Region. Zusatzpunkte gibt es für
Solaranlagen, Bioprodukte oder elektronisch gesteuerte Heizungsanlagen.
viabono verspricht „Stichprobenkontrollen bei etwa fünf Prozent der neu aufgenommenen Lizenznehmer“. Nicht viel, wie Geschäftsführer
Stephan Krug zugibt, aber die besten Kontrolleure seien ohnehin die Gäste, die per e-mail und Briefpost direkt bei viabono protestieren
sollen, wenn sich jemand nicht an die Spielregeln hält.
Robert Fishman/Regine Gwinner
viabono GmbH
Friedrich Ebert Straße/Haus 51,
51429 Bergisch Gladbach,
Tel. (02204) 842370
Internet: www.viabono.de
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